Freitag, 23. September 2016

Gibt es einen Klassiker/klassischen Autor, an den du dich (noch) nicht herantraust?

Antonia von Lauter und Leise hat sich diese Aktion ausgedacht. Es geht um alte und moderne Klassiker.  



Eine einfache Frage diese Woche :) Mir fällt kein Autor oder Klassiker ein. Ich habe russische Literatur oder Bücher mit fast 2.000 Seiten problemlos gelesen. Ich lasse mich normalerweise 100 Seiten Zeit, um zu entscheiden, ob ich weiterlesen will oder nicht ;-)

Ich lese immer wieder "Das Haus" von Danielewski und jedes Mal entdecke ich was Neues. Bücher wie "Der Name der Rose" von Umberto Eco oder "Perdido Street Station"von China Mieville haben mir die Scheu vor ernsten und/oder sehr umfangreichen Büchern genommen.

Mittwoch, 21. September 2016

Brauchen wir Klassiker in der Schule?

Antonia von Lauter und Leise hat sich diese Aktion ausgedacht. Es geht um alte und moderne Klassiker.  



Über die Frage dieser Woche musste ich erstmal nachdenken.  Klassiker enthalten etwas Zeitloses, das nicht verschwinde sollte.  Sie zeigen uns, wie Menschen in anderen Zeiten gelebt und gedacht haben, regen zum Nachdenken über grundlegende Fragen der Menschheit an, zum kritischen Hinterfragen, zum Umdenken oder auch einfach dazu, Schönheit in ungewohnten Formen schätzen zu lernen.

Es ist aber auch wahr, dass ich damals in der Schule keine Lust hatte, Die göttliche Komödie von Dante oder Die Verlobte von Manzoni zu lesen, weil ich keinen Bezug zu den Menschen oder der Gesellschaft finden konnte. Deswegen denke ich, dass man allein entscheiden sollte, ein Klassiker zu lesen oder nicht u_u Und in der Schule könnte man einfach Bücher über aktuelle Situationen, die die Gesellschaft stark beeinflussen.

Sonntag, 18. September 2016

Die Stadt der Blinden - Saramago

Die Stadt der Blinden (im portugiesischen Originaltitel "Ensaio sobre a cegueira", wörtlich „Essay über die Blindheit“) ist ein Roman von José Saramago, der 1995 erschien.

Ein Mann steht an einer roten Ampel und wartet auf Grün, doch plötzlich ist er blind. Sein Augenarzt steht vor einem Rätsel. Noch am gleichen Abend erblindet auch er. Wie eine gefährliche Seuche greift die Blindheit um sich. Der Staat reagiert hilflos und sperrt die Blinden in eine leerstehende Irrenanstalt. Schon bald sind die Zustände in dem Haus katastrophal. Zunehmend sind die Insassen dem Terror ihrer Bewacher ausgesetzt. Unter ihnen ist auch der Arzt mit seiner Frau. Sie ist die einzige Sehende..



Ich hatte in einem italienischen Blog über dieses Buch gelesen und hatte es in meiner Leseliste hinzugefügt. Der Tag danach bin ich mit meinem Freund in den Öffentlichen Bücherschrank gegangen und da das Buch gefunden. *-* Als es auf mich die ganze Zeit warten würde! 

Normalerweise mag ich einen hohen Stapel von Bücher zu haben, so dass, wenn ich ein Buch zu Ende gelesen habe, habe ich eine große Auswahl für die nächste Lektüre. Die Stadt der Blinden hat es sehr schnell auf dem Gipfel des Bücherstapel geschafft, denn die Neugier so groß war. Wie der Titel schon sagt, ist die Blindheit das zentrale Thema dieses Buches. Es ist aber die Art und Weise, wie die Blindheit sich verbreitet, die die von Saramago entworfener Welt zu einer echten Vergessenheit macht. Die Blindheit wird zur Seuche, die die ganze Stadt (oder sogar die Welt?) verschluckt.

Die Tatsache, dass diese Seuche sich viral verbreitet, öffnet das Szenario zu einer apokalyptischen Welt, aber nicht die übliche Umwelt, die durch Kriege, Bomben oder was auch immer ihr bereits gesehen oder gelesen habt, verwüstet wurde. Es ist etwas Krankhaftes und ist etwas, das tief in euren Bewusstsein gräbt. Auf einem anderen Buch (Il filosofo tascabile) fand ich eine interessante Reflexion über die Tatsache, dass der Mensch sich gut verhält, nur weil er beobachtet wird. Ich stimme es zu und es scheint, dass Saramago der gleichen Meinung war, oder zumindest  aus seinem Buch, kann man das ableiten. In der Tat, sobald die Figuren erblindet sind, fangen sie an, ihr wahres Ich zu zeigen und dadurch entstehen äußerst brutale Situationen. 

Saramago kann unheimlich gut schreiben! Die Gespräche sind in der Erzählung eingebettet, sodass man wirklich das Gefühl hat, selbst blind zu sein. Man weiß manchmal nicht genau wer gesprochen hat oder wer im Raum ist. Ich glaube aber, dass der Autor diesen Schreibstil für alle seine Bücher verwendet. (Ich werde bald Der Doppelgänger anfangen).

Donnerstag, 15. September 2016

»Farm der Tiere« - George Orwell

Die Fabel vom Aufstand der Tiere des Farmers Jones und vom allmählichen Umschlag der Revolution in ihr den status quo ante wiederherstellendes Gegenteil gehört zu den bekanntesten Klassikern des 20. Jahrhunderts. 




»Wer in der Demokratie schläft, wacht in der Diktatur auf«


Ich empfinde dieses Buch als überaus unterhaltsam. Auch seine politische Wirkung verfehlt es nicht. Hier geht es nicht darum eine spannende Geschichte zu erzählen sondern den Stalinismus, zu entlarven, als das, was er ist: Eine gestohlene Revolution. Eine wunderbare Allegorie des großen Freiheitsdenkers Orwell.

Dienstag, 13. September 2016

Gemeinsam lesen #181

1. Welches Buch liest du gerade und auf welcher Seite bist du?
Ich lese gerade Die Stadt der Blinden von Saramago und bin auf Seite von 108 von 191.

2. Wie lautet der erste Satz auf deiner aktuellen Seite?
"Trascorso un po' di tempo, si tolse le scarpe e andò a dire al marito, Faccio presto, torno subito."

Auf Deutsch circa "Nach einer gewissen Zeit zog sie ihre Schuhe aus, ging zu ihrem Mann und sagte ihm, Ich brauche nicht lange, komme sofort zurück."

In Die Stadt der Blinden sind die Gespräche in der Erzählung eingebettet (wenn man es so beschreiben kann^^). Man bekommt dadurch das Gefühl, selbst blind zu sein und nicht wissen, wer spricht und wann man angesprochen wird.




3. Was willst du unbedingt aktuell zu deinem Buch loswerden?
Die Geschichte ist brutal und ich bin auf einem Punkt des Buches angekommen, wo es für mich schwer ist, weiterzulesen, so verstörend das Alles ist. Die Menshcen werden zu Tiere. Gewalt und Erpressung sind die neue Herren dieser blinden Gesellschaft. Ich kann nachts kaum schlafen und die wenigen Stunde, wo ich die Auge zu habe, werde ich von Albträume gequält u_u

4. Hast du schon Blogs gelesen bevor du selbst Blogger wurdest?
Ich blogge seit 2007 (auf italienisch) und erst seit 2015 auf Deutsch :) Ich habe vieeeele Blogs gelesen aber über unterschiedliche Themen: wie z.B. Graphik, Kultur und Gesellschaft, Tarotkarten. Erst dieses Jahr habe ich angefangen, Blogs über Literatur und Schreiben zu lesen :)

Montag, 12. September 2016

Was muss ein Buch haben, um für dich als Lese-Highlight zu gelten?




Diese Woche ist die Frage für mich leicht zu beantworten u_u Wenn ich das Buch in einem Rutsch lese, dann ist das Buch toll. :D Einfach, oder? Ich muss zugeben, dass ich die Bücher von meiner Lieblingsautorin (Isabella Santacroce) sehr schnell lese, weil das ganze Buch einfach gefällt. Das heißt, die Autorin kann mich von ihren Bücher überzeugen, die Handlung ist originell, die Figuren authentisch und lebenshungrig und der Schreibstil ist poetisch. Kurz gesagt, das Gesamtpaket stimmt! :) 

Wie sieht es bei euch aus? ^.^

Freitag, 9. September 2016

Classic Confessions #15

Was ist dein Lieblingszitat aus einem Klassiker und warum? 




 Der Klassiker, der mir am Meisten für seine Sätze und Wortwahl beeindruckt hat, ist »Der Garten der Qualen« von Octave Mirbeau.
Der Mord wird aus der Liebe geboren und die Liebe erhält ihre höchste Spannkraft durch den Mord... Es ist dies die gleiche physiologische Erregtheit... Es sind die gleichen erstickenden Geberden, die gleichen Bisse ... Und häufig fallen dabei auch die gleichen Worte in der identischen Verzückung.
Was mir gefällt, ist es, wie die Natur der Menschen dargestellt wird: wunderschön und gleichzeitig unheimlich. Die Pflanzen essen Leichen, die Menschen erleben grausame Qualen, von den Clara (eine der Hauptfiguren), mit eiskalter und erstaunter Stimme, minuziöse Beschreibungen macht. Es ist ein sehr besonderes Buch, das man mehrmals lesen sollte ;) Was ist dein Lieblingszitat und warum?

Donnerstag, 8. September 2016

»Die Tür zur Dunkelheit« - Underground Monster

Ich fühle mich so schlapp, ich schaffe es nicht morgens rechtzeitig aufzustehen. Auch wenn ich früh ins Bett gehe, es bringt nichts. Ich bin immer mehr müde und müde. Und wenn ich schlafe, kommen solche Albträume zu mir:

Ich bin noch im Bett und sehe meinen Freund neben mir tief schlafen. Ich spüre, dass etwas nicht stimmt. Es liegt an der ungewöhlichen Dunkelheit des Schlafzimmers.

Ein paar Meter vom Bett entfernt, ist eine Falltür. Sie ist auf und ich sehe eine enorme Katze, die da reingeht. Sie ist so groß wie ein Tiger. Ich stehe auf und gucke in diese Falltür, die offen steht. Es scheint in eine Art Untergrund-Weg zu führen. Wie ein geheimer Weg zum Wald. Angst. Es ist mir zu dunkel.


Karl Harald Alfred Broge


Mein Freund wacht auf. Ich zeige ihm die Falltür und schlage vor, sie mit etwas Großes und Schweres zu schließen. Aber dann denke ich an die Tiere, die da unten sind. Vielleicht gibt es keinen Ausweg. Also schließen wir doch die Falltür nicht. Ich fühle mich besser.

Ich gehe in den Wintergarten und merke, dass die Eingangstür offen steht. Plötzlich wird mir alles klar. Diese Tür hat die Dunkelheit rein gelassen. Ich schließe die Tür und sage meinem Freund, dass alles gut ist. Und tatsächlich ist im Schlafzimmer keine Falltür mehr und auch die finstere Dunkelheit ist verschwunden. Ich gehe wieder ins Bett und fühle mich friedlich.


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Drei Tarotkarten, um den Traum darzustellen und zu deuten:

Bube der Schwerter + 10 der Schwerter + Neun der Münzen

Der Bube ist aufmerksam und spürt, dass etwas nicht so ist wie es sein sollte. Er hat Angst aber falls nötig, ist er bereit zu kämpfen.

Die 10 der Schwerter ist die Befürchtung. Genau das, was nicht stimmt. Die Dunkelheit, die alles komisch aussehen lässt.

Diese ersten zwei Karten deuten eine Unbeweglichkeit an, die ich benutze um mich zu vorbereiten. Aussen mach es ja alles ruhig aussehen, aber drinnen spielt sich eine ganze Menge ab. Im Traum habe ich Angst, aber ich reagiere und suche die Ursache ohne anderen (die Tiere) zu schaden. Also wenn ich weiß, meine Ängste zu überwinden und meine Veränderungen zu akzeptieren, wird mir alles normal vorkommen und mich besser fühlen (Neun der Münzen). 

»Anastasia McCrumpet und der Tag, an dem die Unke rief« - Holly Grant

Klappentext
Unheimlich witzig und entzückend gruselig! Die fast 11-jährige Anastasia hört eigentlich nicht auf Unkenrufe ... Aber als die ungeliebte Schulsekretärin Miss Sneed mit der Mono-Augenbraue sie aus dem Unterricht reißt, spürt sie sofort, dass ein Unheil auf sie lauert. Und richtig: Anastasias Eltern sind einem seltsamen Staubsaugerunfall zum Opfer gefallen und müssen sich an einem weit entfernten Ort davon erholen. Stattdessen stehen zwei unbekannte Großtanten bereit, um Anastasia mitzunehmen. Tante Prim und Tante Prude wohnen in einem uralten verstaubten Heim, in dem Anastasia bald mulmig wird: Schon das Gelände wird von bösen Pudeln mit Metallgebissen bewacht. Nachts heulen Geräusche durch das Haus. Und an den Wänden hängen Bilder von verschwundenen Kindern und von finsteren Damen mit Monobrauen...





Allein das Cover ist schon so süß, dass ich unbedingt wissen wollte, was es mit dem Buch auf sich hat. Nachdem ich dann auch den Klappentext gelesen habe, der mich schnell zum Schmunzeln bringen konnte, war für mich klar: Das muss ich lesen!

Die Geschichte ist nicht vorhersehbar und ganz besonders die Entwicklung zum Ende hin hätte ich niemals erwartet.Man merkt ganz deutlich: Das hier ist der Auftakt einer Reihe. Es bleibt vieles ungeklärt und ich bin schon ziemlich gespannt, wie es weitergeht ("Anastasia McCrumpet und das Geheimnis der launischen Lagune").





Der Schreibstil der Autorin liest sich sehr flott und flüssig und man merkt, dass das Buch eigentlich für ein jüngeres Publikum gedacht ist. Gestört hat mich das nicht, ich wusste ja vorher, worauf ich mich einlasse und mir gefiel der Stil der Autorin sehr gut und er passte zur Handlung.

Das Buch ist für mich eindeutig gelungen und mit seinem spannenden Auftakt einfach fesselnd bis zum Schluss ^o^

Viel Spaß beim Lesen! 

Dienstag, 6. September 2016

Gemeinsam Lesen #180

Seit ein paar Tagen lese ich »Amrita« von Banana Yoshimoto Ich habe fast alle ihre Bücher, die ich in der Bibliothek finden konnte, gelesen: manche waren einfach so wunderschön, dass ich eine eigene Ausgabe gekauft habe, andere konnten gar nicht meinen Geschmack treffen. Ich finde die Wortwahl der Autorin richtig faszinierend. Sie kann wunderbar in den Seelen ihrer Figuren blicken. Und genau so ist es in Amrita



Wie in ihrem längst zum Kultbuch gewordenen Roman "Kitchen" ist "Amrita" die Geschichte einer ungewöhnlichen "Wahl"-Familie, zusammengehalten von der Trauer um einen geliebten Menschen.

Ich muss aber sagen, das Buch ist nicht so einfach zu lesen. Die Handlung geht nur sehr langsam voran und es ist schwer, sich von der Geschichte mitziehen, zu lassen. 

Die Figuren sind auf jeden Fall interessant! :) Nur die Beschreibungen sind oft am falschen Ort, was das Lesen sehr anstrengend  macht.

Momentan bin ich auf Seite 82 von 510 und der erste Satz lautet "Meine Mutter ist ein rätselhafter Mensch".

Ich habe leider noch nicht alle meine Lieblingsbücher gekauft aber ich arbeite noch daran u_u Und normalerweise kaufe ich nicht ein Buch, ohne es vorher gelesen zu haben. Deswegen bin ich jede Woche in der Bibliothek :D Auf Bücher-Jagd 


„Die Straße“ - Cormac McCarthy

Klappentext
Ein Vater und sein Sohn wandern durch ein verbranntes Amerika. Nichts bewegt sich in der zerstörten Landschaft, nur die Asche im Wind. Es ist eiskalt, der Schnee grau. Ihr Ziel ist die Küste, obwohl sie nicht wissen, was sie dort erwartet. Sie haben nichts als einen Revolver mit zwei Schuss Munition, ihre Kleider am Leib, eine Einkaufswagen mit der nötigsten Habe - und einander. „Die Straße“ ist die Geschichte einer Reise, die keine Hoffnung lässt, nur die verzweifelte Liebe des Vaters zu seinem kränkelnden Sohn.





McCarthys Geschichte zeigt auf stark emotionale Weise, wie die Liebe eines Vaters zu seinem Sohn allen Umständen zum Trotz in einer kannibalistischen und durchweg bedrohlichen Umgebung überleben kann und letztlich damit beide Figuren am Leben hält. 

Die Atmosphäre ist düster, hoffnungslos und beklemmend. Man hat konstant Angst, schläft nicht wirklich und ist immer auf der Suche nach Nahrung und sicherer Unterkunft. 




„Dunkel des unsichtbaren Mondes. Die Nächte inzwischen nur geringfügig weniger finster. Am Tag umkreist die verbannte Sonne die Erde wie eine trauernde Mutter mit einer Laterne in der Hand.“

Immer wieder die Frage, was menschlich ist und wie man „die Guten“, wie der Sohn es nennt, bleiben kann. Das Buch hat mir sehr an The Walking Dead erinnert. Es ist genau wie die Serie oder umgekehrt, nur ohne Zombies. 


Wer „The Walking Dead“ mag, der sollte „Die Straße“ lesen.


Der Film war auch schön und das Einzige, das meiner Meinung nach gefehlt hat, ist die Darstellung der Träumen von dem Vater.




Ich habe dieses Buch unfassbar genossen und kann es nur wärmstens weiterempfehlen, immerhin hat es sich auf die Liste meiner Lieblingsbücher katapultiert. Gerade Leser, die düstere Dystopien mögen und nicht zwingend ein geschlossenes, möglichst glückliches Ende brauchen sind mit Die Straße gut beraten.

Freitag, 2. September 2016

Von welchem Buch/welcher Reihe möchtest du dich nicht trennen? (Montagsfrage)



Zwei Bücher und eine Reihe fallen mir spontan dazu ein: Harry Potter (Reihe) von J.K.Rowling, "Amorino" von Isabella Santacroce und "Moshi Moshi" von Banana Yoshimoto.  

J.K.Rowling wird jeder kennen, ich habe im Laufe der Woche das (Dreh)Buch "Harry Potter and the Cursed Child" gelesen. Eine wunderbare und rührende Geschichte :) 

Isabella Santacroce ist eine italienische Schriftstellerin, die sehr poetisch und brutal schreiben kann. Ich mag fast alle ihre Bücher und ihre Wortwahl ist besonders schön :) 

Das dritte Buch ist von Banana Yoshimoto; sie kann so wunderbar schreiben, jede Geschichte ist wie ein Märchen. In ihren Bücher geht es oft um Verlust, Trennung, Lebensveränderungen und ihre Überwindung. 

Donnerstag, 1. September 2016

Classic Confessions #14



Was macht ein Buch zu einem Klassiker?


Eine gute Frage, darüber habe ich noch nicht nachgedacht. Ich würde sagen, dass es ein Werk sein muss, was zeitlos ist, also immer aktuell und das nicht braucht, geworben zu werden und trotzdem jeder möchte es lesen oder hat es gelesen oder zumindest weiß worum es geht. Klassiker sind für mich auch Bücher, wo die Ethik eine starke Rolle spielt und die Leselust der Gesellschaft am Besten betreffen kann.

Der Begriff Klassiker wird oft synonym für Kult verwendet. Wenn ein Buch eine gewisse Zeit lang die Gemüter einer Gruppe bewegt hat, dann erklärt man es zum Klassiker. Obwohl es eigentlich nur Kult ist. 

Wie sieht es bei euch?  Was macht ein Buch zu einem Klassiker und was ist das besondere daran?